TOWER OF POWER, CANDY DULFER - GOOVE NIGHT

41. Leverkusener Jazztage 2020  

Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen

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Event organiser: Mecky Events GmbH, Uhlandstraße 9, 51379 Leverkusen, Deutschland

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Tower of Power

Was, zum Teufel, heißt eigentlich ›funky‹? Man weiß es, kann es aber nicht in Worte fassen. »Funky ist es«, sagt Maceo Parker, einst Saxophonist bei James Brown, »wenn du dein Schlafzimmer mit drei Geschwistern teilst und morgens auf dem Weg zum garantiert besetzten Bad schon tanzt. Falls du nicht weißt, was ich jetzt sagen will, dann hör´ dir einfach eine Platte von Tower Of Power an!« Solche Ratschläge gilt es zu befolgen.

Und Maceo hat Recht: Die 1968 in Kalifornien von Emilio Castillo und Stephen Kupka ins rasante Leben gerufene Band verfügte damals, nicht nur ob ihres Hits ›What Is Hip?‹, über die mit großem Vorsprung genaueste Brass Section der Szene – und sie tut dies bis heute. Mit fast schon schweizerischer Präzision setzen die Bläser ihre Akzente, ganz egal, wer ihnen gerade generös die Stimme leiht. Der letzte Wechsel am Gesangsmikrofon ist noch gar nicht lange her und der neue Lead-Sänger Ray Greene stellte sich als große Bereicherung für die Band heraus. Auch Castillo ist ausgesprochen glücklich der Neubesetzung, immerhin hat er rund ein Jahr gebraucht, bis er den perfekten Mann mit der perfekten Stimme gefunden hatte. »It´s phenomenal. Most bands lose their singer, and it´s over. But, we´ve changed singers and other players so many times, the fans actually get excited about who´s next..«. So kommen Tower of Power inzwischen auf mehr als 40 verschiedene Mitglieder seit Bandbestehen, alle handverlesen, das versteht sich von selbst. »Ray’s got everything – he looks great, he sings great, he’s a good person. We’re just really blessed to have him.«

Das Beste aber kommt wieder mal zum Schluss: Tower of Power mögen ja nach alten Rezepten ihre Songs kochen, aber sie klingen deshalb noch kein bisschen nach Old School. Etliche der Musiker, zuvorderst Kupka, sehen sogar noch reichlich cool aus. Muss man den Hut ziehen? Auf jeden Fall!

Candy Dulfer

Eine unserer Lieblingskünstlerinnen kommt nach ihren fulminanten Auftritten von 2009, 2012, 2013, 2014, 2016 und 2018 wieder ins Forum. Diese Frau ist an ihrem Saxophon einfach atemberaubend. Candy Dulfer ist Hollands attraktivster Funk- und Soul-Export, und wir dürfen gespannt sein, wie lange es dauert, bis sie die Bühne und den Saal zum Beben bringt.

Bereits im Alter von sechs Jahren greift Candy Dulfer zum Saxophon. Ihr Vater Hans, selbst ein erfolgreicher Saxophonist, erkennt das Talent seiner Tochter und beginnt, sie zu fördern. Dank ihres Könnens, der stetigen Arbeit an sich selbst, unzähligen Jam-Sessions und der Unterstützung ihres Vaters entwickelt sich das junge Mädchen rasch zu einem Begriff in niederländischen Musikerkreisen. Als 14-jährige gründet sie ihre erste eigene Band „Funky Material“. Verschiedene Radio- und Fernsehauftritte folgen, mehrere Plattenfirmen zeigen sich interessiert.

Mitte der 1980er Jahre spielt sie ein Madonna-Konzert-Opening in Rotterdam, durch das sie sich weiter etabliert. Ihre Konzerte sind fortan für ein Jahr im Voraus ausverkauft. Der damalige Megastar Prince wird auf die junge Künstlerin aufmerksam und gibt Candy die Möglichkeit, Proben ihres Könnens zu zeigen. Die Künstlerin überzeugt auf voller Linie – und so beginnt mit dem Album „Graffiti Bridge“ eine lang andauernde künstlerische Zusammenarbeit. Zum Riesenerfolg entwickelt sich ihr zusammen mit Dave Stewart (Eurythmics) eingespielter Titelsong zum gleichnamigen Film „Lily Was Here“. Dieser Hit bedeutet für Candy den endgültigen Durchbruch als international anerkannte Künstlerin: Sie unterzeichnet ein Angebot der Plattenfirma BMG Ariola. 1990 erscheint Candy Dulfers erstes Solo-Album „Saxuality“, 1993 folgt „Sax-A-Go-Go“ und 1995 das Album „Big Girl“. Es enthält u. a. „Wake Me When It’s Over“, ein Duett mit ihrem langjährigen Idol David Sanborn.

Candy spielt fortan auf zahlreichen Aufnahmen weltbekannter Musiker und veröffentlicht eigene Alben, auf denen als Gaststars unter anderem Maceo Parker, Van Morrison, Dave Stewart, Soul-Diva Angie Stein und ihr Vater Hans Dulfer mitwirken. Dazwischen tourt sie regelmäßig durch Europa und lässt es auf den Bühnen ordentlich krachen. Die Jazztage freuen sich einmal mehr auf Hollands attraktivsten Funk- und Soul-Export.

Location

KulturStadtLev Forum
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen
Germany
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Kultur verschiedenster Art erlebt man in Leverkusen am besten im KulturStadtLev Forum, die zentrale Veranstaltungsstätte in der Stadt und die Hauptspielstätte des städtischen Eigenbetriebs „KulturStadt Leverkusen“. Ein großer Theater- und Konzertsaal bietet Raum für renommiertes Schauspiel, Opern, Musicals, Kleinkunst, großartige internationale Orchester, Ensembles und Künstler aus Deutschland und der Welt. Pro Saison veranstaltet der Teilbetrieb Forum rund hundert Gastspiele in allen Bereichen der darstellenden Kunst und Musik.

Aber auch für Messen, Ausstellungen und Versammlungen von Unternehmen, Organisationen und Vereinen bietet das KulturStadtLev Forum attraktive Räumlichkeiten. Neben dem Theater- und Konzertsaal mit rund 1000 Plätzen verfügt das Forum unter anderem über ein Filmstudio und das Mattea Restaurant, wo vor oder nach Veranstaltungen lecker gespeist werden kann. Weitere Veranstaltungsorte, die Teil des Forums sind, sich allerdings in verschiedenen Teilen Leverkusens befinden, sind zum Beispiel die Festhalle Opladen, das Schloss Morsbroich, die Bielertkirche Lev.-Opladen, das Sensenhammer oder das Bayer Kulturhaus.

Das Forum als die zentrale Veranstaltungsstätte befindet sich in super Lage und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem Auto gut zu erreichen ist. Mit den Buslinien 201, 203, 204, 208, 210, 211, 220, 233, 250 und 255 steigen Sie direkt an der Haltestelle „Forum“ aus, der nächste Bahnhof „Leverkusen-Mitte“ ist nur wenige Gehminuten entfernt. Gäste, die mit dem Auto anreisen, haben die Möglichkeit direkt im Parkhaus unter dem Forum zu parken. Das KulturStadtLev Forum freut sich auf Ihren Besuch!