Verdi-Requiem - Verdi-Requiem

Jakobikirchhof 22
20095 Hamburg

Tickets from €12.00

Event organiser: Altonaer Singakademie e.V., Stresemannallee 22, 22529 Hamburg, Deutschland

Tickets


Event info

Giuseppe Verdi (1813-1901)
Messa da Requiem

Sonja Bühler, Sopran
Friederike Schorling, Mezzosopran
Florian Cramer, Tenor
Sönke Tams Freier, Bass

Altonaer Singakademie

Kammermusikensemble (Klavier, Horn, Kontrabass, Marimba, Gran Cassa, Pauken)

Eva Hage, Leitung

VIVA VERDI! - ein Lob auf den großen Verdi, ein Codewort der italienischen Unabhängigkeitsbewegung Risorgimento, ein Ruf nach Freiheit. Das Verdi-Requiem, Verdis „beste Oper“, entstand
zum Tod der Identifikationsfigur des Risorgimento, des Dichters Alessandro Manzoni, und wurde 1874 in Mailand uraufgeführt.
Da feierte die Altonaer Singakademie schon ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Knapp 150 Jahre später führt sie das Stück zum ersten Mal in der kammermusikalischen Fassung von Michael Betzner-Brandt auf: Der unveränderte Solo- und Chorpart erscheint hier in reizvoller Begleitung von
Klavier, Horn, Kontrabass, Marimba, Gran Cassa und Pauken. Die prägnanten Orchesterfarben
des Originals gehen dabei nicht verloren, sondern erscheinen in zartere Töne abgewandelt.
Verdi selbst lässt sich 1875 über Aufführungsvarianten seiner Messa da Requiem mit Militärkapelle und Co aus: „In Bologna will man sie öffentlich mit Sängern, Chören und Klavieren!!! aufführen.“ Ein Zitat aus der Entstehungszeit seines Macbeth lässt sich hingegen gleichermaßen auf
Text wie Tonsprache des Requiems übertragen: „Denke daran, dass in den Versen kein unnötiges
Wort stehen darf, alles muss etwas aussagen. Knappheit und Erhabenheit!“ Ob in originaler Form
oder als viel versprechendes neues Klangerlebnis – die Wahrhaftigkeit des Ausdrucks bleibt
über allem erhaben. VIVA VERDI!

Location

Hauptkirche Sankt Jacobi
Jacobikirchof 22
20095 Hamburg
Germany
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Als einer der wenigen aus dem Mittelalter stammenden und erhaltenen Bauten Hamburgs ist die Hauptkirche Sankt Jacobi an sich schon ein geschütztes Kulturgut. Noch dazu beherbergt sie viele alte Kunstschätze und zieht zu zahlreichen Konzerten reichlich begeisterte Besucher an.

Sankt Jacobi ist eine der Hauptkirchen Hamburgs und wurde als Kapelle bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Die heutige Kirche wurde als gotische Hallenkirche bis 1400 errichtet und durch die Jahrhunderte immer wieder verändert. 1769 erhielt das Gotteshaus den ersten Blitzableiter Deutschlands. Vor allem im Sommer ist der Turm, der erst 1590 mit einem Turmhelm versehen wurde, ein beliebter Treffpunkt. Im 84 Meter hohen Turmcafé genießt man nicht nur leckeren Kuchen, sondern noch dazu eine tolle Aussicht über Hamburg.

Zu den Kunstschätzen in der Hauptkirche Sankt Jacobi zählen unter anderem drei mittelalterliche Altäre, die von dem durch die bunten Glasfenster fallenden Sonnenlicht beschienen werden. Im Herrensaal aus dem Jahr 1500, dessen Wände mit bemalten Leinwänden bespannt sind, tagen bis heute die kirchlichen Gremien. Er ist außerdem das einzige Gebäude der Stadt, das nie zerstört wurde und zeugt so noch mehr von vergangenen Zeiten. Besonderes Aufsehen kommt Sankt Jacobi wegen der Schnitger-Orgel zu, der größten norddeutschen Barockorgel. In ihr vereinen sich eine große Anzahl historischer Pfeifen zu einem wahrhaft göttlichen Klang, der Orgelliebhaber aus dem ganzen Land nach Hamburg zieht.